Christian Poltéra wurde in Zürich geboren. Nach Unterricht bei Nancy Chumachenco und Boris Pergamenschikow studierte er bei Heinrich Schiff in Salzburg und in Wien. Als Solist arbeitet er mit führenden Orchestern zusammen wie z.B. den Münchner Philharmonikern, dem Gewandhausorchester Leipzig, dem Los Angeles Philharmonic u.a. unter Dirigenten wie Bernard Haitink, Riccardo Chailly, Christoph von Dohnany und John Eliot Gardiner. Intensiv widmet er ich auch der Kammermusik. Zusammen mit Frank Peter Zimmermann und Antoine Tamestit bildet er ein festes Streichtrio, as europaweit bei den bedeutenden Konzertveranstaltern und Festivals auftritt. 2004 wurde er mit dem Borletti-Buitoni Award ausgezeichnet und als BBC New Generation Artist ausgewählt. 2006/07 war er "Rising Star" der European Concert Hall BBC Organisation. Er ist regelmässiger Gast bei renommierten Festivals und gab 2007 sein Debüt bei den BBC Proms. Christian Poltéras von der internationalen Fachpresse gefeierte Diskographie spiegelt sein vielseitiges Repertoire wider, zu dem Cellokonzerte von Dvorak, Toch, Martin, Honegger, Schoeck, Dutilleux und Lutoslawski ebenso gehören wie Kammermusik von Prokofjew, Fauré, Saint-Saens, Mozart und Schubert. Ab September 2011 wirkt Christian Poltéra zusätzlich als Dozent an der Hochschule für Musik in Luzern.
Ersten Blockflötenunterricht erhielt Pascal Suter bei Ruth Burkhart an der Musikschule Zollikon. Der studierte Elektrotechniker (ETH Zürich) ist Gründungsmitglied des Sinfonieorchesters Nota Bene. Pascal Suter widmet sich insbesondere originaler Blockflötenmusik aus der Klassik und Romantik, die selten zur Aufführung gelangt. Im regelmässigen Kontakt mit dem Blockflötisten Nikolaj Tarasov erhält er wichtige Impulse. Pascal Suter spielt Blockflöten moderner Bauweise (Paetzold, Deutschland), die sich durch einen grösseren Tonumfang und stärkeren Klang auszeichnen. Regelmässig tritt der leidenschaftliche Musiker und Organisator musikalischer Projekte im Raum Zürich als Solist auf.
Sarah Rumer (*1978) studierte in Zürich bei Felix Dorigo und bei Günter Rumpel, später in Wien bei Dieter Flury. Von 1993 bis 2000 war sie Mitglied des Sinfonieorchesters Nota Bene Nach Engagements in der Orchesterakademie des Opernhaus Zürich, in Graz und Salzburg ist sie seit 2004 Soloflötistin des Orchestre de la Suisse Romande in Genf. Daneben spielte sie u.a. im Radiosinfonieorchester Frankfurt, bei den Wiener Philharmonikern und im Tonhalleorchester Zürich. Sarah Rumer gewann die bedeutendsten Schweizer Musikwettbewerbe und Stipendien, es folgten Preise bei renommierten internationalen Wettbewerben in Odense ("Carl Nielsen"), Markneukirchen (D) und Kobe (J), wo ihr auch ein Sonderpreis für ihre Mozart-Interpretation verliehen wurde. Als Solistin konzertierte sie u.a. mit dem Ensemble Tokyo, dem Schweizer Kammerorchester und mit dem Orchestre de la Suisse Romande, zuletzt unter der Leitung von Marek Janowski und Heinz Holliger. Als begeisterte Kammermusikerin spielt sie in verschiedenen Formationen, ausserdem 2010/11 Lehrtätigkeit an der HdK Zürich.
Martin Lukas Meister absolvierte die Kapellmeisterausbildung der Musikhochschulen Basel, Bern, Genf und Zürich bei Ralf Weikert und Manfred Honeck. Internationale Meisterkurse, bspw. in Tanglewood, ergänzten seine dirigentische Ausbildung. An der Universität Zürich studierte er Musikwissenschaft, Musikethnologie und Philosophie. Er ist Träger des Dirigentenpreises der Schweizer Tonkünstlergesellschaft und der Kiefer-Hablitzel-Stiftung, sowie des 1. Preises der W. und B. Alter-Stiftung. 2004-2006 war Martin Lukas Meister als 1. Kapellmeister und Stellvertreter des GMD am Pfalztheater Kaiserslautern und zuvor als 1. koordinierter Kapellmeister am Ulmer Theater engagiert. Derzeit ist er 1. Kapellmeister und Stellvertreter des Generalmusikdirektors am Staatstheater Darmstadt. 1998 und 2000 war er Dozent und Dirigent an der UBS Academy & Festival Verbier, 1991 bis 2001 künstlerischer Leiter des Sinfonieorchesters Nota Bene.