Die Not (Die fehlenden Schüler und das kleine Fagottrepertoir) zur Tugend machend, hat sich Marc Kilchenmann zu einem vielseitig tätigen Musiker entwickelt.
Marc Kilchenmann tritt regelmässig als Solist auf, u.a. mit dem Berner Symphonieorchester, dem Sinfonieorchester Basel dem Hochschulorchester Bern, dem Ensemble Mauritius, an den Kammerkonzerten Wohlen und mit dem Schweizerischen-Jugend-Sinfonie-Orchester. 1996 führte er das Fagottkonzert von Urs Peter Schneider urauf.
Mit Solorezitals tratt er im In- und Ausland auf. So war er u.a. Gast bei den Kammermusiktagen Sachsen-Anhalt 1998.
Kammermusik betreibt Marc Kilchenmann im Orpheus-Bläserquintett und dem Ensemble ANTIPODES. Mit dem Ensemble ANTIPODES war er 1997 Preisträger beim Kammermusikwettbewerb des Migros-Genossenschaftsbundes.
Marc Kilchenmann ist ein gefragter Orchestermusiker und spielt u.a. als Solofagottist bei der basel sinfonietta, der Camerata Schweiz und als Aushilfe beim Berner Symphonieorchester und im Orquesta filarmonica de Gran Canaria.
1994 konnte Bodo Koenigsbeck in seiner Fagott Bibliographie nur gerade 17 Konzerte und 14 Solostücke für Kontrafagott auflisten. Deshalb hat sich Marc Kilchenmann sehr für die Erweiterung des Repertoirs eingesetzt. U.a. spielte er die Uraufführung des Kontrafagottkonzertes von Matthias Arter. 1998 folgten im Rahmen eines Solorezitals Uraufführungen von Rico Gubler, Hansjürgen Wäldele und Urs Peter Schneiders.
Marc Kilchenmann setzt sich sehr für die Pflege neuer Musik ein. Er wirkte u.a. bei Uraufführungen von Matthias Arter, Thomas Gorbach, Rico Gubler, Thomas Mattenberger, Henri Pousseur, Christian T. Schneider, Urs Peter Schneider, Victor Ullmann und Christian Wolff mit. Zusammen mit anderen Komponisten ist er Mitbegründer des aart-verlag / Zürich.