Nota Bene Orchester
 
   
Massimiliano Matesic

Nota Bene 2010

Fagott

Simone Burkhard

Hörner

Nota Bene 2011

Jürg Dähler, Viola
Jürg Dähler
Geboren in Zürich; internationale Tätigkeit als Geiger und Bratschist, Pädagoge und Organisator. Nach der Grundausbildung an der Musikhochschule Zürich intensive Studien bei Sándor Végh, Pinchas Zukerman, Kim Kashkashian und Fjodor Druschinin. Prägende Künstlerbegegnungen mit Brenton Langbein, Heinz Holliger, Nikolaus Harnoncourt und György Lígeti. Debut in der Tonhalle Zürich mit Pauls Sacher's Collegium Musicum und der Uraufführung des ihm gewidmeten Violakonzertes von Daniel Schnyder. Seither unzählige Auftritte mit renommierten Orchestern und Kammermusikpartnern an bedeutenden Festivals wie etwa den Salzburger Festspielen, Wiener Festwochen, City of London Festival, Biennale Venedig, Lucerne Festival, Barossa Music Festival und Montreux Jazzfestival, Tourneen in USA, Asien, Australien, Südamerika und ganz Europa. Gründungsmitglied des Collegium Novum Zürich (1993) und der Swiss Chamber Concerts (1999).

Während fünfzehn Jahren weltweite Konzerttätigkeit als Mitglied und Primarius der legendären Kammermusiker Zürich; seit 1991 Primarius des mehrfach preisgekrönten Sartory Ensembles und seit 2000 leitendes Mitglied der Swiss Chamber Soloists. Seit 1993 1. Solobratschist des Musikkollegiums Winterthur und Mitglied des Winterthurer Streichquartetts. Zahlreiche Rundfunk-, Fernseh- und CD-Produktionen für Labels wie ECM, Neos, Accord, Claves, Cantando und Jecklin.

Grosses Engagement für die zeitgenössische Musik mit über zweihundert Ur- und Erstaufführungen von teilweise ihm gewidmeten Solo- und Kammermusikwerken, dabei intensive Zusammenarbeit mit Komponisten wie Lígeti, Holliger, Henze, Pärt, Cerha, Druschinin, Polglase, Bodman-Rae, Jost, Danner, Gaudibert, Haller, Käser, Kelterborn, Lehmann und Schnyder. Seit 1997 Intendant des Festivals Kultur Herbst Bündner Herrschaft/Bad Ragaz. 2007 Abschluss als Executive Master in Arts Administration EMAA an der wirtschaftswissenschaftlichen und philosophischen Fakultät der Universität Zürich. Erhält 2008 den Zolliker Kunstpreis für sein künstlerisches Schaffen und seine Verdienste für das Schweizer Kulturleben. Er spielt eine Violine von Antonio Stradivarius, Cremona 1714 und eine Viola von Raffaele Fiorini, Bologna 1893.